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domingo, 9 de fevereiro de 2014

Erwartungen (4) im Hinblick auf eine ‘Perfekte Beziehung’

My Illustration for the Website: Aga's Reise in die Nichtigkeit
(Germany)



"Selfish Relationships" - Paulo Zerbato/11



Erwartungen (4) im Hinblick auf eine ‘Perfekte Beziehung’


Ich realisiere, wie ich mir ein Bild/Image über die ‘Perfekte Beziehung’ ausgemalt habe, sodass ich heute praktisch nicht wirklich lebe, sondern mehr eine Gestalt innerhalb eines ‘Gemäldes’ bin, und dass ich nicht nur mich Selbst, sondern auch meinen Potenziellen Partner/Partner darin gefangen halte – und von uns erwarte, uns ‘bild-konform’ zu verhalten.

Ich realisiere, wie ich über Jahre das ‘Wissen’ angesammelt habe, wie das Bild/Image auszusehen hat, und dass es heute eine Mischung aus Erinnerungen und Erfahrungen ist, die ich selbst angesammelt habe, aber auch mir vorgesetzten Bildern, wie zb. aus der Werbung, Medien, Geschichten, Büchern, Magazinen, von Freunden, Eltern, Institutionen, Religion usw.

Ich realisiere, dass meine heutige Teilnahme an und in einer Beziehung grundsätzlich daraus besteht, dass ich Erwarte, dass eine Beziehung genauso verläuft und stattfindet, wie ich sie mir ausgemalt habe – und wenn sie das nicht tut erlebe ich Konflikte und Zweifel als-mich und in-mir Selbst, weil mir zb. die Grundlage als ‘Wissen’ für eine Interpretation fehlt.

Ich realisiere auch, dass ich diese Konflikte und Zweifel unterdrücke und verdränge, aus Angst ich könnte die Vorstellung der ‘Perfekten Beziehung’ nicht ‘verwirklichen’ – was offenlegt in welchem Ausmaß ich der Sklave meiner Vorstellung/Erwartung geworden bin und dass ich bereit bin mich Selbst und meinen Poteinziellen Partner/Partner als die Wesen, die wir wirklich sind, zu manipulieren, zu unterdrücken und zu kompromittieren – nur um ins ‘rechte Bild’ zu passen, anstatt wahrhaft darauf bedacht zu sein, herauszufinden, ob wir als Wesen zueinander passen, bzw. wie wir uns als Wesen untersützen und fördern können.

Darin realisiere ich, dass ich eine Beziehung immer nur als Etwas ausgelebt habe, wo ich meine Vorstellungen und Erwartungen, aber NIEMALS mich als das ‘Selbst’ eins und gleich mit meinem Potenziellen Partner/Partner ausgelebt habe. Es ging also niemals darum herauszufinden ‘Wer wir wirklich sind’, sondern nur darum, ob wir das geeignete ‘Material’ für die Erschaffung des ‘Perfekten Bildnisses einer Beziehung’ waren.

Darin realisiere ich, dass wenn ich eine Beziehung angezweifelt habe, mein Anfangspunkt darin nicht die Betrachtung dessen war: Ob die Beziehung das Beste für uns als Wesen ist? – sondern immer im Hinblick welches ‘Bild’ wir abgeben, dass es eben nicht so verläuft, wie ich es mir ausgemalt habe, dass mein Potenzieller Partner/Partner sich nicht so verhält, wie ich es mir ausgemalt habe, dass es nicht meinen Erwartungen und Vorstellungen entspricht, wobei ich hier bemerken will, dass es nicht ‘falsch’ ist bestimmte Erwartungen oder Vorstellungen zu haben – wenn man eine Entscheidung in-sich und als-sich trifft, was man in einer Beziehung akzeptiert und erlaubt und was nicht – Und auf diesen Unterschied kommt es gewaltig an – hege ich bestimmte Wünsche und Erwartungen in Bezug auf meinen Potenziellen Partner/Partner aus, weil ich mich in Separation von mir Selbst innerhalb dieser Wünsche und Erwartungen selbst definiert habe? Möchte ich, dass mein Partner ‘zärtlicher’ ist, weil ich mir selbst ‘Zärtlichkeit’ als mich Selbst vorenthalte? Möchte ich geliebt werden, weil ich mich im Grunde nicht Selbst liebe? uä.

Ich verpflichte mich die Erwartungen als die Bilder/Images die ich im-und-als Bewußtsein abgespeichert habe, zu erforschen und alle Separation darin zu entlarven und sie mir selbst zu vergeben.

Ich verpflichte mich meine Erwartungen, Wünsche und Vorstellungen in Hinblick darauf zu erforschen, wie ich sie erschaffen habe, weil ich nur so mir die Macht gebe, Illusionen von Realitäten zu unterscheiden und ich wahrhaft entscheiden kann, welche Erwartungen ich als-mich Selbst beibehalten möchte, welche Konsequenzen diese Erwartungen für mich Selbst, für meinen Potenziellen Partner/Partner und für die Beziehung als solches haben.

Ich verpflichte mich mögliche Konflikte innerhalb einer Beziehung nicht zu scheuen, weil sie doch die Messpunkte dafür sind, ob ich und mein Potenzieller Parnter/Partner tatsächlich effektiv sind, im Sinne von, ob wir das Zeug haben das eigene Ego, das Selbst-Interesse zu überwinden, und bereit sind Wege und Lösungen zu finden, die uns eins und gleich als Wesen unterstützen und fördern – und damit auch die Prüfsteine dafür sind, ob die Beziehung das Beste für uns als Wesen ist.







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