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domingo, 20 de maio de 2012

Der -tückische- Wunsch Frei von Leiden Zu Sein

Illustration for the Blog: 

Spiritualität, die ins Leben führt. Ein transkonfessioneller Blog.

"Separation" - Paulo Zerbato/2011


Der spirituelle Überflieger – ein Mensch ohne Schmerz in der Magengrube

Nun sieht heutige Lebenshilfeliteratur das aber oft anders. Peinlich genau trennt man Mitgefühl von Mitleid, peinlich genau will man demonstrieren, dass man im Begriff ist sich des Egos zu entledigen oder sich bereits entledigt hat, mitsamt seinem Rattenschwanz an kleinen und großen Leiden. Gleichmütig will man wirken, stoisch dem Leiden entrückt, und die Geschicke der Menschen, Tiere und Pflanzen betreffen einen nur noch aus klinisch-steriler Entfernung.
Problematisch finde ich dabei, dass der diffamierte Verstand, der für etliche Leid-induzierenden Interpretationen verantwortlich gemacht wird, nun derjenige sein soll, mit dessen Hilfe wir uns aus dem Leiden wieder herausdenken. Man müsse ja die Glaubenssätze wie „Das ist tragisch“ bloss umdenken in etwas neutrales, wie beispielsweise „Das ist einfach so“. Weder aber kann man sich durch ausschließlich Denken in Leiden hineinbegeben, noch kann man sich durch Denken aus ihm herausbegeben. Der Verstand erschöpft seine Kapazitäten bereits beim Versuch. Warum? Weil der Mensch schlicht und ergreifend mehr ist als sein Verstand, und es ist keineswegs nur der Verstand, der für das Leiden zuständig ist.

Continued.....


http://klanggebet.wordpress.com/2011/09/20/der-tuckische-wunsch-frei-von-leiden-zu-sein/

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